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Der Yorkshire ist im allgemeinen ein Muster
an Ruhe und Eleganz und macht ganz den Eindruck, als sei er sich seines erhabenen Äußeren bewusst. Was die Fruchtbarkeit dieser Rasse betrifft,
so lässt sie nichts zu wünschen übrig. Man sollte die Zucht aber mit jungen Vögeln beginnen, und zwar solchen, deren Abstammung weitgehend
bekannt ist, um nicht unerwünschte Zuchtresultate zu erzielen. Die Hoffnung mit “vorteilhaft” erworbenen Exemplaren gute Resultate zu
erzielen, erweist sich oft als Trugschluß. Ein guter Yorkshire ist ab 100 DM zu erhalten, darunter ist die Qualität eher zweifelhaft oder
der Vogel ist nicht fit. Zu beachten ist, dass nur Vögel mit hoher Qualität auch zu guten Zuchtergebnissen führen.
Die grünen Yorkshire sind übrigens am
fruchtbarsten, doch sollte man in dieser Hinsicht meist auch mit einfarbig hellen und den gescheckten keine Schwierigkeiten haben. In den
Zuchtkäfigen für Yorkshire-Kanarien sollte genügend Raum über den Sitzstangen bleiben, und die Nistkörbchen dürfen nicht zu klein sein. Will
man einjährige Vögel zur Zucht ansetzen, so sollte man dafür den Mai abwarten und es bei nur einer Brut belassen. Mehrjährige Vögel
können auch mehr als einmal in einer Saison brüten, doch mehr als zwei Brutphasen sind nicht zu empfehlen, da die Hennen dadurch sehr
geschwächt werden. Obwohl die Yorkshire-Kanarien relativ robust sind, wird trotzdem zu einem sorgsamen Umgang mit Ihnen geraten. Im Winter
sollten sie nicht zu sehr mit Wärme verwöhnt werden, da sie dadurch anfälliger gegen Krankheiten werden.
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